InGe wird ein Wohnprojekt, in dem Jung und Alt gemeinsam leben

 

Sowohl junge Menschen und Kinder, als auch Senior/innen und Menschen mit Einschränkungen: alle werden von diesem Zusammenleben Vorteile haben:

  • Soziale Kontakte unterschiedlicher Art in der unmittelbaren Umgebung der eigenen Wohnung gehören für alle Bewohner zum Alltag
  • Gegenseitige Unterstützung, Ergänzung der unterschiedlichen Fähigkeiten, Begabungen und Ressourcen (zum Beispiel: Zeit!)
  • Voraussichtlich geringere Baukosten als bei rein individuellem Wohnen, weil nicht jede Wohnung alle Räume haben muss (z.B. Gästezimmer, Werkstatt, Fahrradraum…)
  • Man kann sich an einem Haustier erfreuen, ohne alleine für Haltung und Versorgung zuständig zu sein.
  • Auch bei Beruf und/oder Reisefreudigkeit können Nutz- und Ziergarten genutzt werden.

Familien mit Kindern und Alleinerziehende werden davon profitieren:

  • Eltern können in ihrem Alltag durch gelegentliches Abholen, Bringen, Betreuen der Kinder durch Mitbewohner im Projekt entlastet werden.
  • Kinder erleben im Wohnprojekt eine Vielzahl von unterschiedlichen Lebensabschnitten und -entwürfen.
  • Kinder haben Freunde in der unmittelbaren Umgebung. Das reduziert für die Eltern die Zahl der "Taxidienste".
  • Auch bei unvorhergesehener Abwesenheit der Eltern (z.B. Verspätungen) ist immer jemand zu Hause, der die Kinder kurzfristig betreuen kann.
  • Unproblematisches Ausgehen am Abend ohne Babysitter in der Wohnung. Die Nachbarn können im Bedarfsfall aktiv werden (Babyphone).
  • Im Projekt gibt es keine Einzelkinder, weil alle Kinder gemeinsam aufwachsen.
  • Kinder wachsen in einer Nachbarschaft auf, in der sie erwünscht sind.

Senior/innen und Singles, sowie Menschen mit Einschränkungen werden davon profitieren:

  • Durch alltägliche und selbstverständliche Kontakte und das aktive Leben in der Gemeinschaft wird Einsamkeit oder das Gefühl, nicht gebraucht zu werden, gar nicht erst aufkommen.
  • Bei vorübergehenden oder dauerhaften Einschränkungen kann mit der Unterstützung durch die anderen Mitglieder des Projektes gerechnet werden.
  • Es wird voraussichtlich möglich sein, bei Pflegebedarf länger in den eigenen vier Wänden zu bleiben als beim individuellen Wohnen.